Bundesweite Angebote
Von überall aus Teil unseres Netzwerks werden
- der nachhaltigen Unternehmensentwicklung für Kleine und Mittlere Unternehmen und gemeinnützige Organisationen.
Unsere bundesweiten Angebote richten sich an alle, die nicht in unseren Fokusregionen ansässig sind und dennoch von unserem Netzwerk profitieren möchten. HierWirken bietet Ihnen unternehmensorientierte Workshops und kostenfreie Nachhaltigkeitsberatung inklusive CO2- Bilanzierung. Der KlimaFonds ermöglicht Ihnen zertifizierte Investitionen in Klimaschutzprojekte.
Unsere Angebote:
Online Workshops
Analysieren Sie Ihren Status quo und entwickeln Sie konkrete Strategien für Ihr Unternehmen.
CO₂-Bilanzierung
Nutzen Sie unsere Unterstützung für die CO2-Bilanzierung Ihres Unternehmens oder Ihrer Veranstaltung.
KlimaFonds
Fördern Sie Klimaschutzprojekte in den Fokusregionen. Die CO2-Einsparungen sind durch den TÜV Nord validiert.
Warum?
Wir haben erlebt, wie verletzlich unsere Wirtschaft und Gesellschaft in Krisensituationen sind und spüren, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, aktiv zu werden. Viele Betriebe sorgen sich, wie sie unter unsicheren Bedingungen wirtschaften, Mitarbeitende halten und Nachhaltigkeit integrieren können. Zugleich fühlen sich engagierte Unternehmen oft allein, überlastet und ohne klaren Einstiegspunkt.
Dafür braucht es einen gemeinsamen Raum für Wissen, Austausch und Handeln statt Belehrungen von außen. Durch ein starkes Expert:innen-Netzwerk und gezielte Möglichkeitsräume bündelt HierWirken vorhandenes Wissen, bringt Unternehmen miteinander ins Gespräch und ins Tun.
So entstehen neue Kooperationen, neue Kundenkontakte und konkrete Lösungen, die nicht nur dem Klimaschutz dienen, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Betriebe stärken – gemeinsam statt allein.
Unsere nächsten Online Workshops
Geld als Werkzeug für den Klimaschutz: Wie der Chiemgauer und der KlimaBonus die Region stärken
Der Kreislauf der regionalen Wertschöpfung
Der Kern des Erfolgs liegt in der konsequenten Regionalität. Da der Chiemgauer ausschließlich innerhalb der Region ausgegeben werden kann, bleibt die Kaufkraft vor Ort. Dies stärkt lokale Betriebe, verkürzt Lieferketten und reduziert dadurch automatisch CO₂-Emissionen. Im Selbstversuch zeigt das Video, wie reibungslos dieser Kreislauf funktioniert: Von der Carsharing-Nutzung bei „Einfach unterwegs“ in Bernau über den Einkauf im Biomarkt „Artgerecht“ bis hin zur traditionellen Einkehr im Brauhaus Wochinger oder dem Bezahlen im Buchladen Stifel. Mitarbeitende berichten, dass bereits 10 bis 15 % der Transaktionen in diesen Geschäften mit dem Regiogeld abgewickelt werden.
Der KlimaBonus: Belohnung statt Verzicht
Ein entscheidender Faktor, der den Chiemgauer von anderen Modellen abhebt, ist die direkte Verknüpfung mit dem KlimaBonus. Das System setzt auf positive Anreize: Klimafreundliches Handeln wird nicht gefordert, sondern aktiv honoriert. Ob Dämmung mit Naturmaterialien, Installation eines Balkonkraftwerks, der Einsatz elektronischer Thermostate, die Nutzung von Carsharing, der Bezug von Gemüsekisten oder sogar die Reparatur von Jeans – für all diese Maßnahmen erhalten Einwohnende eine Förderung in Form von KlimaBoni ausbezahlt.
Diese Strategie zeigt beeindruckende Ergebnisse: In den letzten vier Jahren wurden durch diese Initiativen insgesamt 12.800 Tonnen CO₂ eingespart. Das entspricht in etwa den Emissionen von 2.000 Autos im gleichen Zeitraum. Der KlimaBonus macht ökologisches Verhalten somit nicht nur ethisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv.
Ein Modell mit globaler Strahlkraft
Die Deutsche Welle ordnet den Chiemgauer in eine weltweite Bewegung ein, die soziale und ökologische Ziele verbindet. Ähnlich wie die Sozialwährung „Mumbuca“ in Brasilien zeigt das Modell im Chiemgau, wie Regionen sich im globalen Wettbewerb widerstandsfähiger machen können. Die Umlaufsicherung der Währung sorgt dafür, dass das Geld schneller zirkuliert als der Euro und nicht gehortet wird.
Geld ist gestaltbar
Die Reportage macht deutlich: Geld ist kein naturgegebenes Gesetz, sondern ein von Menschen gestaltetes System. Der KlimaBonus beweist, dass wir durch kluge Anreizsysteme ökologisches Verhalten fördern und gleichzeitig lokale Unternehmen krisenfest machen können. Neben dem Chiemgau, gibt es den KlimaBonus auch in Flensburg und Leipzig!
Link zum englischen Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=WzijH3lgzHI
Aktuelles
Neuigkeiten zu von HierWirken
Geld als Werkzeug für den Klimaschutz: Wie der Chiemgauer und der KlimaBonus die Region stärken
Der Kreislauf der regionalen Wertschöpfung
Der Kern des Erfolgs liegt in der konsequenten Regionalität. Da der Chiemgauer ausschließlich innerhalb der Region ausgegeben werden kann, bleibt die Kaufkraft vor Ort. Dies stärkt lokale Betriebe, verkürzt Lieferketten und reduziert dadurch automatisch CO₂-Emissionen. Im Selbstversuch zeigt das Video, wie reibungslos dieser Kreislauf funktioniert: Von der Carsharing-Nutzung bei „Einfach unterwegs“ in Bernau über den Einkauf im Biomarkt „Artgerecht“ bis hin zur traditionellen Einkehr im Brauhaus Wochinger oder dem Bezahlen im Buchladen Stifel. Mitarbeitende berichten, dass bereits 10 bis 15 % der Transaktionen in diesen Geschäften mit dem Regiogeld abgewickelt werden.
Der KlimaBonus: Belohnung statt Verzicht
Ein entscheidender Faktor, der den Chiemgauer von anderen Modellen abhebt, ist die direkte Verknüpfung mit dem KlimaBonus. Das System setzt auf positive Anreize: Klimafreundliches Handeln wird nicht gefordert, sondern aktiv honoriert. Ob Dämmung mit Naturmaterialien, Installation eines Balkonkraftwerks, der Einsatz elektronischer Thermostate, die Nutzung von Carsharing, der Bezug von Gemüsekisten oder sogar die Reparatur von Jeans – für all diese Maßnahmen erhalten Einwohnende eine Förderung in Form von KlimaBoni ausbezahlt.
Diese Strategie zeigt beeindruckende Ergebnisse: In den letzten vier Jahren wurden durch diese Initiativen insgesamt 12.800 Tonnen CO₂ eingespart. Das entspricht in etwa den Emissionen von 2.000 Autos im gleichen Zeitraum. Der KlimaBonus macht ökologisches Verhalten somit nicht nur ethisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv.
Ein Modell mit globaler Strahlkraft
Die Deutsche Welle ordnet den Chiemgauer in eine weltweite Bewegung ein, die soziale und ökologische Ziele verbindet. Ähnlich wie die Sozialwährung „Mumbuca“ in Brasilien zeigt das Modell im Chiemgau, wie Regionen sich im globalen Wettbewerb widerstandsfähiger machen können. Die Umlaufsicherung der Währung sorgt dafür, dass das Geld schneller zirkuliert als der Euro und nicht gehortet wird.
Geld ist gestaltbar
Die Reportage macht deutlich: Geld ist kein naturgegebenes Gesetz, sondern ein von Menschen gestaltetes System. Der KlimaBonus beweist, dass wir durch kluge Anreizsysteme ökologisches Verhalten fördern und gleichzeitig lokale Unternehmen krisenfest machen können. Neben dem Chiemgau, gibt es den KlimaBonus auch in Flensburg und Leipzig!
Link zum englischen Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=WzijH3lgzHI